Herzlich willkommen bei Apal Schweiz!

Adventskalender von Apal

Hallo, ich bin Benji, ein waschechter Apaleaner aus Kreta.

Ich wurde mit meinen Geschwistern in einem Plastiksack am Strassenrand entsorgt. Heute lebe ich als Familienhund bei der Therese und geniesse das Schweizer Hundeleben in vollen Zügen.

Mehr von meiner Geschichte und andere apaleanische Geschichten erzähle ich euch ab dem 1. Dezember hier im Adventskalender von Apal.

Die Adventszeit ist immer speziell spannend bei meiner Familie, da duftet es und die vielen Lichter. Manchmal fehlt sogar etwas Guetzli-Teig auf den Boden oder ich klaue geschickt ein paar frisch gebackene Guetzli. Und ich darf die rot-weisse Zipfelmütze tragen. Und dann kommt endlich der nach Wald riechende Tannenbaum, unter dem schläft es sich so gut auf der schneeweissen Decke. Vielleicht bleiben ja diese Weihnachten alle Christbaumkugeln ganz, aber meine schöne Rute wedelt von alleine los .

Und das Beste kommt ganz am Schluss. Geschenke! Auch für uns Hundis, feine Leckereien in Papier eingepackt.

Also, nicht verpassen, am 1. Dezember geht das erste Türchen auf.

Eine besinnliche und fröhliche Adventszeit wünscht euch

Schoggiwolf Benji

24 Merry, merry X-mas!
Χρόνια πολλά και καλές γιορτές !

E schöne Wiehnachte und nur guets fürs noi Johr!

Wau wau Wuff wuffi Krrrrrr!

23 Huhu... hab euch nicht vergessen... aber Mami ist total beschäftigt und mit meinen gefütterten Pfoten kann ich nicht alleine töggeln. Dafür habe wir Hunde das Wohnzimmer dekoriert... mit Mamis Bastelsachen und einer Apfeltüte, die vergessen wurde... Nun ist Mami sauer und hat nicht viel Zeit mit mir zu schreiben... Es tut mir so leid, aber es hat so Spass gemacht.

Bis Morgen und Gute Nacht!

22 Oh, ich hab verschlafen... Guten Morgen. Nun bin ich wach und freue mich auf unseren Spaziergang. Heute ist ja schon der vierte Advent und dies das drittletzte Türchen. Die kleinen Zweibeiner werde immer hibbeliger und können den heiligen Abend kaum erwarten. Hoffentlich werden unsere hundischen Geschenke im ganzen Weihnachtsrummel nicht untergehen. Heute erzähle ich euch von Spocki, Mamas erster Katze. Eigentlich sollte Spocki nur zwei Wochen bei uns wohnen und dann in ihr Zuhause ziehen, aber das Vet-Amt verbot uns, die süssw Spocki zu vermittelnt. So blieb sie bei uns. Ich habe sie höchstens mal kurz gesehen, und dann fauchte sie wie eine Furie. Spocki hasste Hunde und andere Katzen wie die Pest. Mami war aber ganz verliebt in die getigerte Mietze. Spocki schenkte ihr auch ihr Katzenherz und fasste schnell Vertrauen und liess sich bereits am zweiten Abend auf den arm nehmen. mami lag oft bei ihr auf der Matratze und genoss so den Feierabend. Und wenn Spocki genug geschmust hatte, drohte sie mit der Pfote und Mami wusste, es sit Zeit zu gehen. Nach zwei Monaten kam ein FiV-Schub und der verlief leider sehr schlimm mit Störungen im Gehirn. Spocki konnt plötzlich nicht mehr fressen, laufen und sehen. Mami fuhr weinend zum Tierarzt und liess sie über die Regenbogenbrücke ziehen. Es war die erste Katze/Hund, die Mami einschläfern lassen musste. Ich tröstete dann mein Frauchen und sie durfte sich an mir ausweinen. Seither ist Mami auch ein Katzenmensch und da unser Papi allergisch ist, geniessen wir die zwei Kater, die unser Nachbar bei Apal in D geholt hat. Ich finde Katzen ja auch toll, vor allem wenn ich ihnen übers Feld nahrennen kann... Bis Morgen und einen schönen Sonntag!

21 Hallo, wir sinds, Benji und Spotty.
Wir haben uns heute gesehen und einen lustigen Nachmittag zusammen verbracht. Und Spotty sass ganz lange bei Mami auf der Schoss. Ja, so eine Pflegezeit verbindet sehr, vor allem in der Welpenzeit. Geküsst hat er sie auch und er wollte sie ganz für sich alleine haben. Mei, der kann die Nase runzeln und seine Zähne zeigen. Und dann habe unsere zwei Mamis gebastelt und am Schluss war Spottys Suchhundleine aus Biothan fertig. Dies ist der Prototyp für Apals Biothanleinen, die es nun zu kaufen gibt und der Erlös geht nach Kreta. Mami hat schon ein neues Projekt im Kopf. Biothan-Halsbänder für die armen Kettenhunde. Ist günstiger wie Leder und robuster. Ja, die Kettenhunde sind uns sehr am Herzen und wir zwei Hundis sind ja froh, dass wir diesem üblen Schiksal entkommen sind. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Hundehalter sucht, kann gerne eine Biothanleine (Schleppleine oder Führerleine) bei Mami bestellen. Nun ist es noch ganz früh und ich muss endlich ins Bett ähhh Körbli. Gute Nacht oder Guten Morgen!

20 Huhu! Ist so schön mit der Frau aus dem Norden... hab fast keine Zeit... aber heute abend hole ich alles nach und schreibe ein wunderschöne Geschichte für euch.

Ach ja, Apal Schweiz macht nun BiothanLeinen und der Erlös ist für die Projekte von Apal. Als nächstes solls dann auch BiothanHalsbänder geebn für die Kettenhunde!

Tschüss, kleine Roxy! Schön dass du bei uns in den Ferien warst und nun gehts ab in dein neues Leben in Mainz. Danke für all die schönen Momente, für alles was du mir beigebracht hast und deine Hundeliebe, die du mir geschenkt hast. Ich werde dich nie vergessen. (Das hat Mami geschrieben mit einen weinenden und einem lachenden Auge!)

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Mami hat keine Zeit, Hoher Besuch aus dem grossen Kanton (D) ist da!

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Tschüss!!!!!

18 Huhu da bin ich! Hab euch ganz schön auf die Folter gespannt... aber daran ist nur meine Mami Schuld... Ich brauche sie, ohne sie kann ich nicht schreiben. Mit meinen grossen. flauschig gefütterten Pfoten entstehen so viele Tippfehler: dokjio2390eiposdjgjroe34t634653mlw¨¨pslgfüegdeDFGADFAAA... Na jetzt hat sie endlich Zeit für mich und meinen Adventskalender. Zuerst musste ich noch ins Einakufszentrum radeln, das heisst neben dem Veloanhänger her rennen. Da dürfen wir Hunde nämlich rein. Also zuerst in den Tierladen....mmmmhhhh Futter...hhhmmmm aber nicht für mich, schade. Und dann in den Bastelladen, ooohhhhh weisse Katzen...auch nicht für mich. Sie sind zum Basteln und aus Styropor, nicht zum nachrennen und spielen. Dann wieder heimradeln mit kleinem Umweg damit ich genug Bewegung habe.
Neuerdings sitzt meine Mami ja sooooolange auf dem Klooo. Und ich darf nicht mit. Irgendwie muss das ein stink heilige Sache sein. Ist ja auch bald Weihnachten und vielleicht kommt das Christkind ja beim Klo-Fenster Geschenkwüsnche für uns Fellnasen entgegennehmen. Also ich wünsche mir einen Riesenknochen, eine Riesenwurst und ein Riesenhundesofa und das alle Tiere so glücklich sind wie ich. 
Noch was zum Gästebad. Heute Morgen liessen die kleinen Zweibeiner die Türe offen und Sina ging rein. Sie blieb einfach stehen und schaute bis Mami sie rausführte und die Türe von aussen abschloss. Sina verrät aber nichts, sie aht bestimmt das Chrsitkind gesehen und ihre Wünsche werden nun nicht erfüllt. Arme Sina. Dann werde ich meinen Riesenknochen und meine Riesenwurst und mein Riesenhundesofa mit ihr teilen. So wie es sich gehört für ein ehrenhafter Apaleaner.
Was macht echt mein langer Freund mit den vielen Tüpfli? Seine Mami ist sicher auch im Weihnachsstress und die meiste Zeit im Badezimmer beim Christkindli.

Heute zeige ich euch mal ein Bild meiner kleinen Zweibeiner. Sie verkleiden nämlich nicht nur mich sondern auch sich selber. Und dieses Bild passt ja sooooo gut zum heutigen Adventstürchen.

Bal gehts chon das nächste Türchen auf und ich brauche noch meinen Museschläfchen. Bis später...

17 Guten Morgen, Guten Nachmittag, Guten Abend oder Gute Nacht. Ich weiss ja nicht, wann ihr meine Türchen lest und wer überhaupt sich jeden Tag mein Gequassel anhört. Würde mich ja schon interessieren (schweizerdeutsch: Wunder nehmen).

Ich hab grad mit Schrecken festgestellt, dass unser Gästebuch noch leer ist. Schade... wie ihr merkt, weiss ich heute nicht so recht, was ich schreiben will. Jetzt habe ich eine Idee. Wollt ihr wissen wie Apal Schweiz entstanden ist. Also ich bin der Grund dafür, oder einer der Gründe dafür. Mami war und ist so begeistert von mir, dass sie begann tatkräftig mitzuhelfen. Sie vermittelte Hunde und sammelte Spenden. Und plötzlich stand das Vet-Amt da. Und so wurde der legale Weg gesucht, Hunde von Apal aus Kreta in die Schweiz zu vermitteln. Zuerst musste mal einen Verein gegründet werden mit einer richtigen Tierpflegerin im Vorstand. Und Mami macht nun die Ausbildung zum Tierpfleger light bei Certo Dog, damit sie Hunde in Pflege nehmen darf. Und bis wir die Handelsbewilligung bekommen haben, sammeln wir Spenden und Mitglieder. Ja, es ist ganz öde ohne Welpen und die Vorfreude auf die nächsten wächst.

Ich war bei der Gründung dabei, Spotty und seine Schwester Milka auch. Das war ein richtiges Hundewaldfest. Wir gingen spazieren und danach gabs Apal Schweiz. So schnell kann das gehen. Und kurz darauf meldete sich ein junger Mann für die Finanzen. Somit sind jetzt drei Zweibeiner im Vorstand. Apal Schweiz arbeitet eng mit Apal-Finikas und dem Förderverein Apal Kreta zusammen. Ganz unter dem Motto: gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen. Dieses Jahr gabs sogar zwei Apal Sommerfeste. Ich durfte mit nach Stuttgart. Das war dann lustig, viele Apalhunde zum spielen und nette Zweibeiner zum gestreichelt werden. Nur der Maulkorb in der Deutschen Bahn hat genervt. Ich und ein Maulkorb ist wie ein Baby in einer Zwangsjacke... hi hi. So nun suche ich mein Körbli auf und lass mir wieder was Nettes für Morgen einfallen.

16 Hallo, bin wieder da! heute schreibt Spotty das Türchen.

Ich dachte, ich erzähl euch auch noch, wie es mir nun in dem Jahr, seit ich in der Schweiz gelandet bin, so ergangen ist!

Mein Rudel besteht aus meiner Chefin und mir, zwei Minimenschen und einem grossen Menschen mit struppigem Fell im Gesicht (das ist mal da und mal weg – wie das wohl geht?!) , sowie einem Vierbeiner, der meine Sprache selbst nach einem Jahr noch nicht versteht! Sie bellt nicht, einen Schwanz hat sie zwar, aber wedeln tut sie nie damit und wenn ich mit ihr spielen will, dann zischt sie ganz komisch… ich frag mich schon, was die für eine Sprache spricht. Im Sommer kam dann noch ein anderer Hund zum Rudel, immerhin versteht der meine Sprache, und ich mag ihn sehr gerne, aber ab und an ist er noch ein richtiger Kindskopf!

Bald nach meiner Ankunft hat mein Mensch mich zum Tierarzt gebracht, damit der mich kennenlernt (und ich ihn?).

Dann waren sie auch der Meinung, dass „Barry“ zwar schön und typisch schweizerisch ist, jedoch sich irgendwie nach Bernhardiner anhört und nicht wirklich so zu mir passt. Eine Weile haben sie überlegt und Vorschläge abgewogen, aber wegen meinem Aussehen wurde ich dann zu Spotty.

Seit einem Jahr besuche ich mit meiner Chefin zusammen die Hundeschule. Dort lernen wir immer wieder neues und bekommen Anregungen, was wir einbauen könnten …  und am wichtigsten: Lernen uns gegenseitig besser zu verstehen. Mir gefallen natürlich auch anderen Hunde mit denen ich am Ende der Stunde meist noch kurz sausen darf!

Den obligatorischen SKN haben wir auch gemacht. Mein Mensch hat gemeint, dass der Kurs wichtig sei wegen der Gemeinde, aber gefallen hat der Kurs mir sowieso, dort was eine nette Frau die mir Würsten gegeben hat.

Weniger lässig finde ich im Moment den Tierarzt, ich wurde gepickst… als ich dann endlich wieder aufwachte und nach Hause gehen durfte, fühlte ich mich ganz komisch und es war mir noch den ganzen Abend schwindelig.

Auch nicht so gern mag ich das Wetter im Herbst und Winter: Nass, windig, Schnee… brrr, ich hab einfach immer schnell kalt! Aber herumtollen im Schnee hab ich letzten Winter gerne gemacht, das war super! Nach dem Rumtollen dann sofort wieder rein, wo es warm ist, denn mein Fell ist ganz kurz und wärmt nicht so doll.

Geschwommen bin ich diesen Sommer noch nicht, irgendwie ist das auch ganz nass und komisch, wenn man mit den Füssen ins Leere trampt, aber vielleicht dann nächstes Jahr? Geübt haben wir auf jeden Fall einige Mal und den Futterbeutel habe ich meiner Chefin auch brav gebracht solange noch fester Boden unter meinen Füssen war.

Meine Chefin ärgert sich manchmal über die Vorurteile gegenüber Auslandshunden. Sie sagt ich sei ja eigentlich ein echter Schweizer (habe sogar ein Beweisfoto). Es gibt Leute, die gucken mich so komisch an, wenn sie erfahren, dass ich aus Kreta komme. Die Rudelführerin sagt, das sei wegen ein paar wenigen Hunden, die halt nicht so super seien wie ich und darum hätten leider alle Auslandshunde einen schlechten Ruf. Aber ich sorge dafür, dass alle die mich kennen nicht mehr so denken.

Zudem weiss ich, dass mein Rudel mich klasse findet und das ist ja die Hauptsache!

Ach ja und ich mag mein Rudel natürlich auch!!

 

Spotty, der getüpfelte, lange Hund

 

Falls da noch ein anderer Apaleaner ein Türchen schreiben möchte, bitte melden! Es hat noch Türchen zu schreiben! Oder wer vielleicht so einen tollen Apalhund möchte, kann gerne da mal reinschauen: http://www.apal-kreta.de/zuhause-gesucht.php
Bis Morgen und einen super Tag!

15 Huhu hier bin ich! Ich weiss, etwas spät, aber das Lapi war krank, irgend so ein doofer Virus hat das Internet lahmgelegt. Papi hats wieder gesund gemacht und ich kann endlich mein Adventstürchen für euch schreiben.
Heute erzähle ich euch vom kleinen schoko Schneemann. Ja, bei uns wohnt tatsächlich ein kleiner dunkelbrauner Schneemann. Aber der ist nicht kalt und auch nicht aus Eis und auch nicht aus Schokolade. Ne ne, der ist aus Fleisch und Blut und wiegt gerade mal 120 Gramm. Als er auf die Welt kam, war er halb so schwer. Und irgendwie wurde er leichter statt schwerer und die Augen ganz trocken wie Rosinen. So wurde er zu unserem ersten Flaschenmeeri. Mami schöppelt ihn mit einer Spritze mit feiner Katzenbabymilch gemischt mit einem Päppelpulver für Nagetiere. Für uns immer ein grosser Moment wenn der kleine ins Wohnzimmer kommt und artig seinen Schoppen trinkt auf Mamas Schoss. Der kleine hat einen besonderen Zuschauer, eine liebe Freundin aus Frankfurt, die sich abends jeweils über Skype ins Wohnzimmer beamt um den besonderen Moment mitzuerleben.
Mittlerweile bekommt der Schneemann nur noch zweimal pro Tag Schoppen und bald zieht er mit seinem Mami wieder aus dem Gästebad aus in das Meerizimmer, wo es dann neu eine Wärmelampe hat.
Ihr wollt sicher wissen, wie der Schneemann zu seinem Namen kam. Das Namensthema beim letzten Wurf war Winter und das blieb gleich erhalten. Der kleinste Zweibein kam auf diesen schönen Namen und so wurde er feierlich Schneemann genannt. Seine Farbe ist schoko und in seine Augen wird bald ein kleines Feuer brennen. Schneemann bleibt bei uns. So ein kleines Meerschweinchen zu schöppeln ist was ganz besonderes und er ist ganz schön zahm geworden und fühlt sich wohl auf Mamas Schoss.
Morgen schreibt dann wiedermal der Spotty was für euch. er will euch unbedingt erzählen, wie so sein Leben als Schweizer Hund in einer Schweizer Familie ist. Da bin ich ja mal gespannt, was er dazu zu berichten hat. Bis bald und einen wünderschönen dritten Advent!

14 Da bin ich wieder! Und heute muss ich mich mal so richtig beschweren. Und zwar über meine Freundin Sina. Die ist so was von gereitzt und grummelig, weil sie nicht spielen und toben darf. Der Tierdoktor hat ihr 10 Tage Schonzeit verschrieben und am Sonntag zieht Mami die Fäden raus und dann darf sie wieder die Sau rauslassen. Heute stelle ich euch meine Heimat vor: Kreta. Für viele ein Ferienparadies. Kreta ist die südlichste Insel von Griechenland und hat eine lustige Form. Rundherum ist Meer und auf der Insel hats Gebirge. Im Sommer ist es heiss wie in einer Sauna und im Winter kalt wie in einem Kühlhaus. Viel hab ich ja nicht gesehen von Kreta, aber Faya und Maly haben mir so einiges erzählt. Hund sein ist ja dort nicht gerade ein Vergnügen. Und Esel und Katz auch nicht. Und Mensch? Naja lassen wir das Filosofieren.

Apal stellt ja so Hütten auf für die Kettenhunde. Die werden von Brian gebaut und von lieben Menschen gespendet. So eine Hütte schützt im Sommer vor der Hitze und im Winter vor dem Regen, Schnee und Kälte. Die Projekte, welche den Tieren direkt zu gute kommen, gefallen mir am besten. Leider können nicht alle gerettet und vermittelt werden in ein schöneres Leben, aber so wird wenigstens ihr hartes Leben etwas erträglicher gemacht.

Apalschweiz hat ein Lederhalsband-Projekt. Sie verkaufen Lederhalsbänder, die dann gleich gespendet werden für die Kettenhunde. Oder sie können für einen höheren Preis gekauft und mitgenommen werden. So ein Lederhalsband ist viel angenehmer zu tragen wie eine Kette, die irgendwann einwächst. Aua, muss das schmerzen! Mami hat uns versprochen, dass wir nie eine Kette tragen müssen. Dafür werde ich hie und da mal verkleidet. Und gestern nahm mich einer der kleinen Zweibeiner mit ins Bett. Ei war das schön. Ich glaub, ich hab eine neue Heimat: das ScheiwillerLand! Bis Morgen und habt einen guten Tag!

13  Hallo! Gestern war so richtige Weihnachtsstimmung. Frischer Schnee ist gefallen, eisige Kälte, Hochnebel und Lebkuchenduft...

Und für die kleine Roxy ist auch Weihnachten. Sie hat ihre Menschen gefunden. Ihr Schicksal wäre um ein Haar dies eines Kettenhundes gewesen, aber da niemand den Schäfermix-Welpe wollte, wurde er kurzer Hand über den Zaun einer Tierschützerin von Apal geworfen. Nun erwartet Roxy in Deutschland eine Familie auf dem Land.

Ich möchte euch dieses Gedicht zum lesen und nachdenken geben.

Der alte Kettenhund


Ich bin allein; es ist schon Nacht
und stille wird's im Haus.
Dort ist ein Feuer angefacht,
dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett,
deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett
bewache seine Ruh.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht,
der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht,
ich bin ja auch schon alt.

Die Hütte, die mein Herr versprach,
erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durchs morsche Dach,
Stroh gab's schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält,
mein Winseln niemand hört,
und wüsst' mein Herr auch, was mir fehlt,
er wird nicht gern gestört.

Die Nacht ist lang,
zum zehnten Mal leck' ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt,
den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt,
sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück
und nie werd ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern ich nie,
doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg' ich, warte auf den Tod,
denn dieser macht mich frei.

(Verfasser unbekannt)

So, nun gehe ich mich von Mami trösten lassen! Ich bin ja hundefroh, dass mir dieses Schicksal erspart blieb! Bis Morgen!

12 Gestern hat Papi ein Foto von mir und Mami gemacht. Und dieses will ich euch heute zeigen.
Und dann kommt Spottys Bericht über die Kettenhunde von Finikas. Er bellte ja mit mir und hat mich überredet, den Bericht doch zu zeigen. Es ist ja nun schon Halbzeit und ihr werdet es verkraften. So nebenbei, die Mitgliederbeiträge von Apal Schweiz fliessen in das Kettenhund- und Streunerkatzenprojekt von Apal Finikas.

Wie ich ja berichtet habe, hat mein Mensch auf Kreta ganz viele Sachen erlebt. Und einen Tag lang durften sie zusammen mit der ganz lieben APAL Rudelführerin verbringen und einen Einblick bekommen, was vor Ort bei den Kettenhunden geleistet wird. Und somit auch eine Ahnung bekommen, mit was die Tierschützer dort konfrontiert werden.

Meine Chefin hat mir erzählt, dass die Hunde dort immer angebunden sind, an einer Leine oder eben einer Kette… die wohnen nicht mit ihrem Menschenrudel in einem Haus, sondern haben höchstens eine Hütte (und das anscheinend auch nur dank den APAL Helfern).
Ich kann mir ja das gar nicht vorstellen, denn ich liebe meine Menschen und möchte ja die ganze Zeit bei ihnen sein – wie das wohl für die Hunde dort ist?
Auf jeden Fall ist es so, dass die Tierschützer die Hunde dort regelmässig besuchen und dafür schauen, dass es ihnen so gut wie möglich geht (mit Medizin, Futter, Wasser, Hütten etc.) und auch, wenn der Besitzer einverstanden ist, dass die Hunde kastriert werden, damit nicht immer neue Welpen ausgesetzt werden. Das macht mehr Sinn, als den Besitzern die Hunde „abzuschwatzen“, denn dann ist das nächste Mal einfach ein neuer Hund an der Kette.

Auch als Tourist sollte man sich nicht täuschen lassen… zwar hilft man dem einen Hund, wenn man vor Ort so einen von einer Kette kauft, jedoch ist das leider nicht wirklich die langfristige Lösung des Problems. Aber zugegeben das ist schwierig, meine Chefin meinte, dass sie auch Mitleid hatte mit den Hunden und am liebsten alle von den Ketten weggenommen und eingepackt hätte. Aber ich frage mich, was da wohl der Vizerudelchef dazu gesagt sagt hätte?
Wie auch immer… natürlich hat sie es nicht gemacht. Zudem hat APAL ja auch immer super Hunde (zum Teil eben genau solche Hunde oder auch Welpen), die ein Zuhause suchen.
Und wenn genügend Leute vor Ort überzeugt werden können, dann vielleicht leben irgendwann die Hunde auf Kreta wie ich heute hier – bei meiner Familie… ganz nah und wenn immer möglich und sinnvoll mit dabei.

11 Miau... ääähhh Wau! Hallo! Vor lauter Katzen hab ich einen Knoten in der Zunge. Ich hab endlich rausgefunden, was für einen Beruf ich lernen will. Ja, lacht nur! Hunde brauchen auch einen Job, eine sinnvolle Aufgabe. Sina lässt sich zum Menschensuchhund ausbilden, Maly ist der geborene Jagdhund und Faro ist pensioniert. Und da Faro seinen Job an den Nagel gehängt hat, trete ich in seine Pfotenabdrücke. Im Frühling gehts dann richtig los. Vorher üben ich und Mami schon mal ein bisschen. Zwei Sachen kann ich schon: Rolle und Pfötli geben! Und schon erraten, was ich mal machen werde? Ne kein Zirkushund. Auf Deutsch nennt man es Hundetanz auf Engländisch Dogdancing. Und als erster Schritt lernen Mami und ich Tricks und zwar mit dem Klicker, mit dem lernt Hund nämlich viel schneller. So nebenbei habe ich noch einen kleinen Nebenjob. Ich bin ein Zughund. Ich ziehe kein Schlitten und auch keinen Wagen, sondern mein Frauchen auf dem Trottinett. Da geht die Post ab! Manchmal fährt noch der kleine Zweibein mit. Was so eine HS alles kann, fast soviel wie eine PS. Einmal hatten wir einen Unfall. Wir haben die professionelle Technik ausprobiert, aber da ich manchmal lieber nebendran renne statt vorne weg, hat meine Mami samt Trotti einen Purzelbaum geschlagen. Zum Glück trägt sie immer einen Helm. Danach sind wir wieder auf unsere alte bwährte Technik umgestiegen.

Heute durfte ich mitziehen beim Veloanhänger. Das ist auch kool! Nur die Leute schauen immer so erstaunt. ich bin wohl weit und breit der einzige Zughund.

Wollt ihr wissen, was morgen kommt? Darüber muss ich noch mit Spotty bellen. Er will ja unbedingt noch mindestens ein Türchen schreiben. Also lasst euch überraschen!

10 Sodela, da bin ich wieder. Meinen Pfoten hat der Ruhetag gut getan. Heute hab ich was besonderes für euch: Apaleanische Stubentiger. Apal kümmert sich ja nicht nur um Hunde, sondern auch um Katzen (und Esel...). Ich möchte euch ein paar glücklich vermittelte Stubentiger vorstellen. Die Busi wohnen alle in Deutschland und wurden von Brigitte und ihrem Team gerettet und aufgepäppelt. Apal gibt einen grossen Teil ihrer Kätzchen auf die Katzenstation von Kathie. Hier werden sie mit viel liebe aufgepäppelt und auf die Reise in ein neues Leben vorbereitet.

Max und Moritz
Zwei Brüder, sehen aus wie Eineiige Zwillinge. Nur Herrchen kann sie auseinander halten. Die zwei wurden in einem Schuhkarton vor der Türe einer Tierschützerin ausgesetzt.
Die Leute sind echt kreativ im Kätzchen aussetzen, mal im Müll, mal auf der Strasse, mal in einer Schachtel.
Max und Moritz wurden zum Glück rechtzeitig gefunden. Bald werden sie kastriert und dürfen ab Frühling den Garten erkunden.

Dreibein und Einauge
Wie die Namen sagen, sind dies zwei Handicap-Kater. Beide geniessen ihr Leben in Frankfurt in vollen Zügen und bereiten ihrem Menschen viel Freude. Dreibein wurde verletzt auf der Strasse gefunden. Einauge fand schon als kleines Kätzchen den Weg zu Apal. Leider war sein Auge so stark entzündet, dass es erblindete. Apal hat wieder ein Einauge, ein Dreibein und ein Ohneschwanz, die bald nach Deutschland reisen und ein Zuhause suchen.

9 kjödakljöSDGK ups kldösfa is ni ganz eifach mit verbundene Pfote... Hüt schriibt jo de Spotter öpis... Bis morn, eure Benjer!

Diejenige, die den Adventskalender regelmässig lesen, wissen ja bereits von Fotos (oder weil sie mich persönlich kennen) wie ich aussehe, ich habe etwa 37 cm Schulterhöhe bei einer Rückenlänge von 50 cm. Meine beiden Geschwister sind aber einiges grösser (höher) als ich.

Als ich Ende letzten Jahr noch ein Junghund war, kam meine Chefin eines Abends mit so komischen Stäbchen an. Sie hat mich damit im Mund gekitzelt, alles gut leserlich beschriftet und am nächsten Tag haben wir auf dem Spaziergang ein Couvert in einen Kasten mit grossem Schlitz geworfen. Sie hat mir erklärt, dass wir nun warten müssten und dann würden wir erfahren, so zumindest die Theorie, wer meine Eltern und Grosseltern gewesen sein könnten.

Ich glaube ja, dass alles damit angefangen hat, dass beim Spazieren gehen die anderen Zweibeiner meine Chefin immer gefragt haben, was ich denn sei. Und die wollten nicht hören, dass ich ein Hund bin, ich vermute, dass sie das schon wussten, ich hatte das Gefühl, die wollten eine genauere Antwort. Dann haben die Spaziergänger und vor allem die anderen Zweibeiner mit Vierbeinern meist auch gleich ein paar Mutmassungen geäussert. Ich sähe auch wie ein Jack Russel oder Parson Russel Terrier, oder wie ein Breton oder ein Niederlaufhund oder … oder..?!?

Und das hat dann dazu geführt, dass sich die Chefin zwei Tests aus dem Internet bestellt hat, damit wir der Sache auf den Grund gehen können.

Die Chefin hat gesagt, ich solle unbedingt erwähnen, dass wir keine Werbung für solche Tests machen wollen! Sie sagt, ob es Quatsch ist oder eben nicht, soll jeder selber entscheiden. Aber die Resultate wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Der erste Test hat ergeben, dass ich zu 45 – 70 % Chihuahua, 20 – 36 % Collie und 10 – 19 % Red Irish Setter sein soll.

Die Resultate des zweiten Tests ergaben, dass ich ein „echter“ Mischling bin (sprich keine Rasse hat einen hohen % Anteil). Beteiligt sollen sein: Dackel, Pointer, Basenji, Shih Tzu, Zwergpudel, American Water Spaniel, Malteser und English Cocker Spaniel.

Daraufhin hat mein Zweibeiner Fotos von diesen Rassen angeschaut und Beschreibungen gelesen, um Gemeinsamkeiten zu finden.

Rein äusserlich ist der Dackel im Verlauf des Jahres immer offensichtlicher geworden (Beinstellung und Proportionen)… und auch sonst haben meine Menschen bemerkt, dass ich viel von einem Jagdhund habe, denn im Wald kann ich mich kaum konzentrieren (sagen sie), es riecht sooooo spannend, blöderweise, darf ich dort aber nie frei laufen. Ob sonst noch was stimmt, tja, das weiss wohl niemand so genau.

Fremden Menschen gegenüber sagt die Rudelführerin nun entweder ich sei ein Mischling oder Dackel-Mix oder ein „kretanischen“ Hund, und sie nennt mich liebevoll ihren Riesendackel J

Ich habe auf jeden Fall den Verdacht, dass es meiner Chefin mittlerweile völlig egal ist, dass ich ein etwas dackeliger „Heinz 57“ bin, denn es gibt wichtigeres als zu wissen, welche Hunde bei mir mitgemischt haben und wenn ich mal nicht machen will, was sie sagt, dann meint sie es liege an meinem Dackelsturkopf – was ja okay ist.

 

Euer Spotty, der Dackel-Pointer- äh Tüpfli-Hund

8 Huhu, bin wieder da! Ich war in Zürich, der grössten Stadt der Welt. Ihr denkt sicher, ich sei shoppen gegangen, Ne ne ich hab Mami begleitet. Sie ging mit 2 Frauen und mir in den Stadtwald um zu lernen wie man ein richtig gutes Feuer macht und darauf kocht. Ich emsig mitgeholfen und Zweige verkleinert. Da ich es mir zwar nicht mehr so schwerfällt wie am anfang, mit den anderen Hunden zuhause zu bleiben, darf ich fast überall mitgehen. Aber eigentlich ist es ja so, dass Mami nicht gerne ohne mich weg geht. Mami aht sich so sehr an meine ständige Begleitung gewöhnt, dass sie mich braucht um ein ganzer Mensch zu sein. Warum ich den so mühe habe mit dem Daheimbleiben? Gute Frage. Vielleicht war ich einfach zu lange im Sack ausgesetzt bis mich meine Retter entdeckten. Mein Bruder hat ja das gleiche Problem. Mittlerweile kann ich sogar vor einem Laden angebunden sein und weiss, dass Mami da wieder rauskommt, wo sie verschwunden ist. Die Heulerei bacht nicht, da Mami erst erschien, wenn ich ruhig war. Mami hat so einige Tricks auf Lager um uns Vierbeiner zu erziehen. Ich hatte ja Panik an der Strasse entlang zu laufen, wo die Lastwagen vorbeifahren und Autos und Töffs und andere laute grosse Ungeheuer. Mami ging aber immer wieder an die Strasse mit mir und lief einfach weiter, wenn ich stehenblieb. Eines Tages viel dann der 10er runter und ich wusste, dass mir an der Strasse nicht passieren kann. Ich renne nun auch auf der Strasse und ziehe dabei meine Mami auf dem Trottinett. Mei das fegt! Was ich von mir selber kann ist apportieren. Ich bringe alles, was mir vor der schnauze liegt. Das habe ich schon als kleiner Welpe gemacht und meine Menschen fanden das speziell. Vielleicht liegt dies ja an meinen Vorfahren? Alle wollen ja immer wissen, was ich den für eine Rasse sei. Vielleicht steckt ja ein bisschen Retriver drin, die apportieren ja so gerne. Schäferhund ist auch möglich, denn ich bin sehr wachsam und melde brav, wenn jemand kommt. Bei meinem Freund Spotty wollen auch immer alle wissen, dass den das für eine besondere Rasse. Aber diese Geschichte soll euch Morgen der Spotty gleich selber aufschreiben. Mir tun die Pfoten weh, da hilft nicht mal die beste Polsterung. Dafür suche ich heute mehr Fotos raus. Was wollt ihr den sehen? Mich? Oder vielleicht Baby-Sina? Die war ja so süss, als sie zu uns kam. Vielleicht finde ich ja noch ein Welpenfoto von Faro. Und damit es spannend ist noch ein paar Apaleaner und ihr könnt raten wer wer ist. Viel Spass und bis morgen!

7 Und seit ihr noch da oder hat euch der Samchlaus in seinen Sack gepackt? Mein Mami wollte er ja am morgen mitnehmen und da habe ich geheult wie ein Wolf bis er sie wieder aus dem Sack liess, ohne meine Mami wäre ich verloren. Sie bekam dann sogar ein Geschenk: eine Rute. Und für die Kinder kam er dann erst am Abend vorbei, warf zwei Säckli mit Süssigkeiten vor die Haustür und bimmelte mit einer Kuhglocke. Mei war das ein Ding. Die Kinder rannten zur Tür, wir bellten mehrstimmig und der Chlaus war bereits weg mit seinem Esel.
Heute wollte euch Spotty was erzählen und zwar von den Streunerkatzen in Finikas. Die Sache mit den Kettenhunden fand er zu dann doch krass für eine Adventsgeschichte. Da hat er ja eigentlich recht.

Meine Chefin war dieses Jahr in den Ferien – ohne mich(!!!!!), was ja eigentlich gar nicht geht! Okay, der Rest des Rudels musste auch bleiben, somit war es wohl in Ordnung, dass ich mit denen zusammen zu Hause sein musste. Sie ging nicht alleine, sondern mit meiner Gotte für eine ganze Woche weg. Sie hat erzählt, dass sie mit dem Flugzeug dorthin fliegen, wo ich her komme – Kreta!

Anscheinend gab es Probleme auf dem Hinflug, aber irgendwann sind die Chefin und meine liebe Patentante dann doch abgereist.

Als sie wieder zurück war, hat die Chefin viele Fotos von den Ferien gezeigt. Sie hat erzählt, was sie im Land, wo ich her komme, gemacht und gesehen haben (ausser nur am Pool liegen). Vor allem hat sie von den lieben Tierschützern vor Ort berichtet (die mich damals auch gepflegt hatten), denn von denen durfte meine Chefin viele kennen lernen.

Auch viel hat sie über die Tiere gesagt, wie sie dort leben und wie sie dort behandelt werden. Ich bin ja ein „richtiges“ Familienmitglied, aber einschienend ist das nicht überall so.

Meine Chefin hat erzählt, dass die meisten Katzen auf Kreta eine Kerbe im Ohr haben und zwar nicht von einem Revierkampf, wie das bei uns der Fall wäre, sondern von den Tierschützern, die so die Katzen markieren, die kastriert sind.

Viele Fotos hat sie gemacht, als sie mit der ganz lieben Tierschützerin unterwegs waren und die Katzen an den Cat Cafes gefüttert haben. Das sind Plätze, wo die Katzen „wild“ leben, aber gefüttert werden. Es wird aber darauf geachtet, dass es keine jungen Katzen gibt und dass die Katzen gesund sind. Mein Mensch fand es lässig zu sehen, dass Tiere, die schon so lange frei leben nicht eingefangen werden, sondern dass vor Ort die nötige Hilfe geleistet wird und dafür gesorgt wird, dass es ihnen gut geht.

Ist ja toll, was die Apalaener so alles machen. Ein Leben ohne meine Familie ist für mich unvorstellbar. Der Hund ist doch aus dem Wolf und die Hauskatze aus der Wildkatze entstanden um an der Seite eines Menschen durchs Leben zu gehen. Wir hatten auch mal so eine Katze mit Kerbe im Haus, aber die wollte nur von Mami etwas wissen, wir Vierbeiner mochte sie garnicht. Diese Katze hiess Spocki und durfte ihre letzten Monate bei uns verbringen. So eine Kreta-Katze ist schon was besonderes. Was soll ich euch dann morgen erzählen? Falls ihr einen Wunsch hat, dann mailt in meiner Mami. Vielleicht kann ich ja so einen Adventskalender-Wunsch erfüllen.

6 Das war vielleicht ein Tag gestern... Mami stand auf und verschwand mit Sina. Und dann etwa 2 Stunden später kam sie mit der sinalosen Leine zurück. Mami machte kurz Kafipause und ging dann mit uns übrigen Hunden spazotteln. Mami war aber eigenartig hibbelig. Nach dem Mittagessen verschwand sie wieder für ein paar Stunden. Und dann kam sie zurück mit Sina, mit einer sehr müden Sina, die dann gleich in die grosse Box schlafen ging. Und sie sitzt immer noch in dieser Box und schläft. Ach ja, sie hat eine Naht am Bauch. Maly hat ein DF am Bauch. Was das wohl zu bedeuten hat? Mami erklärte mir, dass Sina nun keine Welpen bekommen kann. Dabei wollte ich doch so gerne mal Papi werden. Aber es hat genug Welpen, die keinen Menschen haben und wir sollen uns lieber um die kümmern, meint Mami.

Und dann kam ein Mail von Brigitte aus Finikas. Die haben tatsächlich 170 Tiere in fünf Tagen kastriert. Kastrieren ist die wichtigste Aufgabe im Auslandtierschutz. Nur so kann man die Flut von ungewollte Katzen und Hunden stoppen. Die Tierärzte von der Arche Noah Kreta e.V. markieren die kastrierten Katzen mit einer kleinen Kerbe im Ohr und die Hunde mit einem DF (steht für Dein Freund). Maly wurde somit auch von diesen Tierärzten kastriert, obwohl man ja sieht, dass da nun was fällt...

Nun gibts ja immer Leute die gegen Auslanditerschutz sind. Aber was kann ich dafür, dass ich auf Kreta geboren bin und nicht im Inland? Hat nicht jeder das Recht auf ein schönes Leben? Egal ob Mensch oder Tier? Ich bin sehr dankbar, dass es so Leute wie die Apaleaner gibt, die sich so sehr für uns einsetzten. Ein grosses Dankeschön!

Auslandtierschutz bedeutet nämlich nicht nur Tiere reinholen sondern vielmehr für die Tiere zu sorgen, wo sie sind. Apal kümmert sich um über 140 Kettenhunde. Diese werden 2 mal im Jahr von Brigitte besucht und gegen Parasiten behandelt und medizinisch versorgt und bekommen dann auch frisches Wasser und feines Futter, darüber erzählt euch dann der Spotty morgen was. Und dann ist noch die liebe Maren und andere Tierschützer, die sich um die vielen Streunerkatzen kümmern und denen täglich Futter und frisches Wasser bereitstellen.

Sina schläft immer noch... hoffentlich spielt sie bald wieder mit mir. Aber erst wenn Mami die Fäden gezogen hat. So nun ab ins Körbli und träumen von kleinen SinaBenjiWelpen... äääähhh süssen ApalWelpen, die irgenwann mit Traces kommen werden.

Nicht vergessen, heute ist der Tag des Samiklaus... packt euren Kindern und Hunden was feines in das Chlaus-Säckli und stellt es vor die Tür. Tschüss und bis Morgen!

5 Huhu! Heute wirds kurz... meine liebe Mami ist krank und verbrachte fast den gestrigen Tag auf dem Sofa mit Maly und Sina. Man nennts Grippe, hat vielleicht was mit Gerippe zu tun. Hoffen wir, dass sie bald wieder fit ist und wir uns nicht nur mit dem Garten begnügen müssen...

Ich belle euch heute die Geschichte von Maly vor. Maly lernte Mami im Juni kennen als Mami mit Spottys Mami auf Kreta Ferien machte. Ich musste daheim bleiben... zum Glück... Die Fliegerei ganz alleine in der Flugbox hätte mir nicht gut getan. Maly war noch nicht lange bei einer Bekannten von Apal und war in einem schlechten Zustand. Sein rechtes Auge war trüb und blind und überall im Fell kahle Stellen. Brigitte startete gerade die Leishmaniose-Therapie und Mami durfte ihn halten für die Spritze. Maly hatte etwas Angst und war froh wieder gehen zu dürfen. Monatelang war der süsse Knirps bei Apal ausgeschrieben, aber wisst ihr was, kein einziger Mensch hat sich für Maly interessiert.

Ende Flugsaison durfte der Maly dann ausreisen, Jupi!!! Maly zog zu uns und wir fanden eine liebe Patin, die sein Leben finanziert. Gnadenplatz oder so. Naja für mich ist er ein vollwertiges Familienmitglied. Hi hi er muss dann auch den SachKundeNachweis machen, das sind 5 Lektionen Hundeschule. Das beste war, als Maly beim Augenarzt war und der feststellte, dass sein rechtes Auge nicht mehr blind ist! Hammer! Und sein Fell ist wieder wunderschön, dank den Tabletten abends und morgens...hhhmmmm dann gibts für alle Würstli oder Le Parfait... Maly ist ein grosser Gewinn für uns und wir können es nur weiterempfehlen, einen Gnadenhund oder Gnadenkatze bei sich aufzunehmen.

So nun muss ich mich wieder um mein krankes Mami kümmern! Bis Morgen und allen einen wunderschönen Tag.

4 Ich habe einen ganz speziellen Freund. Er ist kleiner wie ich, aber fast so lang wie ich. Und er hat viele viele Punkte, braune und schwarze. Er ist lieb und sitzt gerne auf dem Schoss seiner geliebten Zweibeinern. Er kommt auch aus Finikas und wurde von Steffi und Marita versorgt und reisefertig gemacht. Und dieser spezielle Freund erzählt euch jetzt von sich.

Hallo zusammen

Ich bin der Spotty und lebe ich der Schweiz, früher hiess ich Barry und war einer der „Bee Gees“. Ich wurde im Juli 12 auf Kreta geboren und dann nicht mehr gewollt - wieso weiss ich nicht, denn meine Chefin meint, ich sei ein ganz Süsser. Auf jeden Fall haben liebe APAL Menschen mich danach gefüttert und gepflegt und aber auch gepickst, was ich nicht so lässig fand. Die haben gesagt, das sei nötig, damit ich gesund bleibe und in ein neues Leben reisen darf.

Mitte Oktober war es dann soweit und ich wurde zusammen mit zwei anderen Welpen von einem Zweibeiner mitgenommen. Vermutlich hatte der Mensch Ferien gemacht und hat mich dann auf dem Rückflug in einer Tasche in der Kabine transportiert. Die anderen zwei Hunde, zwei Geschwister von mir, mussten zusammen in einer Transportboxe im Rumpf des komischen Metallvogels reisen.

Nach der Flugreise landete ich wieder bei einem ganz lieben Zweibeiner, meiner „Gotte“, die ich noch immer regelmässig sehe, was mich jedes Mal freut. Meine Gotte hat viel mit mir gekuschelt und mich dann zu meinen definitiven Menschen gebracht.

Nun lebe ich seit über einem Jahr hier in der Schweiz bei meinen Menschen. Ich habe viel gelernt, meine Menschen meinen ja, dass sie mich recht gut erzogen haben, aber eigentlich bin ich es, der sie erzieht…

Euer Spotty, der Tüpflihund

 

Mittlereweile ist Spotty ein richtiger Schweizer Hund und trägt auch das passende Halsband.

Nun wünsche ich euch ein sonnigen Tag und noch ein Geheimtipp für Weihnachtsgeschenke: eine Spende für ein Apal-Patentier (Maly und Roda) im Namen des Beschenkten.

3 Als ich gestern in den Fotos wühlte, habe ich auch Fotos gefunden, die mir warm ums Herz machten und meine Augen feucht werden liessen. Fotos von einem ganz besonderen Hund.
Letztes Jahr besuchte uns Faya. Auf Kreta wurde sie Fotia genannt. Faya war ein Kettenhund, ohne Hütte im Schilf angebunden. Und dann kam das Fotia (Feuer auf griechisch) und Faya konnte nicht fliehen. Die Flammen kamen immer näher und heiss wars. Irgendwie konnte sie den Flammen ausweichen, trotzdem wurde ihr Fell versengt und im Gewicht hatte sie schwere Verbrennungen. Ihre Retter fanden sie auf verbrannter Erde. Mit Hilfe von Apal und der Polizei kam sie von diesem schrecklichen Ort weg und ihr Besitzer, der nicht mal nach schauen ging, als das Feuer ausbrach, musste sie ziehen lassen.

Fayas Wunden wurden versorg und sie durfte sich geimpft, kastriert, entwurmt und gechipt auf den Weg in ihr neues Leben machen. Zwischenstation war dann bei uns. Faya hatte viel Angst, ja sie war ganz voll von  Angst. Sie wollte nicht aus der Flugbox steigen und auch nicht fressen, wenn jemand anwesend war. Mit viel Geduld und Liebe zeigte ich ihr, dass es auch nette Menschen gibt. Sie bekam ihr Futter nur noch aus der Hand und sie schlief neben Mamis Bett in der grossen Box. Erstaunlicherweise hatte Faya keine Angst vor den kleinen Zweibeinern. Von denen liess sie sich streicheln und gab ihnen kleine Küsschen.

Faya taute auf und genoss unsere Spaziergänge immer mehr. Sie lernte sogar Zugfahren. Anfangs mit mir zusammen und dann alleine. Auch Autofahren wurde immer einfacher. Aber wisst ihr, was das Beste für mich war? Ich hatte einen Spielkamaraden. Die Post ging ab und wir tanzten sogar zusammen.

Und dann durfte Faya in die Hundeschule, zuerst Privatstunden und dann machte sie den berühmt berüchtigten SachKundeNachweis und bestand mit Bravour, d.h. Faya wurde nicht als böser oder verhaltensauffälliger Hund gemeldet.

Nun war es soweit. Faya war bereit für ihren Menschen. Wir mussten ihn nur noch suchen und finden. Und tatsächlich melde sich jemand auf unser Inserat. Wir hatten extra noch schöne Fotos gemacht. Ihr Mensch schloss Faya gleich fest ins Herz und sie darf in tagtäglich durch den Tag begleiten, stets an seiner Seite. Und da sind sogar Enkelkinder, von denen sie sich an der Leine führen lässt.

Faya, ich freue mich sehr für dich! Du hast es geschafft und darfst nebenbei noch einen Menschen glücklich machen. Das ist doch das, was sich jeder Hund tief drin im Herzen wünscht.

Morgen erzählt euch dann ein anderer Apaleaner von seiner Familie und ich hab dann Schreibpause!

oben links: Faya bei Apal auf Kreta
oben rechts: Faya seit 4 Monaten bei uns
unten links: Schlafen in der offenen Box
unten rechts: zwei Apaleaner am tanzen

2 Heute war es kalt und ich war auf meiner Lieblingswiese.
Ich liebe rennen, toben, schnüfeln, spielen mit meinen Freunden. Ich bin echt froh, dass ich kein kretanischer Kettenhund geworden bin, sondern ein schweizer Familienhund.

Heute stelle ich euch meine Rudel vor. Da leben 4 Zweibeiner, davon zwei grosse und zwei kleine, was die so alles mit mir machen. Einmal wurde ich als Fee verkleidet und einmal als Koch. Ubd heute durfte ich wiedermal Leckerli verdienen. Wenn sie mir auf den Keks geheb, mache ich einen tiefen langen Ton und schon hab ich wieder meine Ruhe.
Und da hats einiges an 4 Beinern. In einem Raum leben die Quitschis... da darf ich nur selten rein, weil ich meine Nase in die Gehege stecke und die Gagis fresse... aber den Meeris tue ich nicht, die gehören ja dazu. Gestern wurden 5 kleine Meeribabys ausgepackt von ihren Mamis, vor lauter Aufregung habe ich fast den Adentskalender vergessen. Dann haben wir noch zwei Zwergküngeli, die haben auch einen Raum für sich damit sie hoppeöb und Haken schlagen können. Und der kleinste ist der Barney. Von dem ist Faro so begeistert. Barney ist nachts aktiv und tagsüber ab und zu wach. Nachts rennt er oft in seinem Rad und nimmt ein Sandbad.

Ja und dann leben noch Vierbeiner wie ich in meinem Rudel. Da ist der Faro, der kleinste und älteste Sofawolf. Faro hat unserer Mami alles beigebracht, was sie über uns wissen muss. Er hat sie erzogen, hartes Training...hat sich aber gelohnt. Früher hatte Faro viele Tricks auf Lager, aber nun mag er die meisten nicht mehr machen, auch bei den Spaziergängen kneifft er oft. Am liebsten schläft er auf dem Sofa oder auf dem Bett (psst nicht weitersagen).
Unsere rumänische Hexe nahmen wir im März in unser Rudel auf. Noch ein Welpe mit flauschigem Fell war sie und nun so gross wie ich. Sina hat die beste Nase und wird zum Menschensuchhund ausgebildet. Wer sich gerne mal von ihr suchen lassen möchte, soll sich doch bitte melden. Sina ist eine richtige Krawallschachtel, laut und flippig und mein Spielgefährde. Bevor sie kam, war ich traurig, da alle Welpen vermittelt waren und keiner mehr nachkommen mehr durfte. Faro wollte nicht mehr spielen und rumtoben.
Die zweitbeste Nase hat Maly. Seine Nase ist auf dem Spaziergang immer auf dem Boden und er findet jeden Stinkdreck um sich darin wälzen zu wollen. Maly ist ein Clown und kann tanzen und klettern wie eine Ziege. Maly ist auch ein Apaleaner. Seine Geschiche ist sehr spannend... vielleicht morgen... nun suche uch noch ein paar Bilder raus und dann ab in mein Körbli.

1Ups, fast hätte ich es vergessen... heute ist ja der erste Dezember... und hier ist meine erste Geschichte. Und da ich euch ja durch den Advent begleiten darf, stelle ich mich erst mal vor.

Vor 2 Jahren und 2 Monaten und 2 Wochen schenkte mir meine Mama das Leben. Und meine 6 Geschwistern auch.  Iregendwie landete ich dann bei der Manu als ich etwa 10 Tage alt war. Wie es dazi kam, erzähle ich euch ein andermal, dies ist eine traurige Geschichte und ich möchte mit was schönem starten.

Manu war bereit mich und meine 3 Schwestern und 2 Brüder aufzunehmen und zu versorgen. Manu wurde mein Ersatzmami. Tag und Nacht schöppelte sie und mit Welpenmilch, massierte unsere Bäuchlein, putze uns und gab uns eine Riesenportion Liebe.

Ups das war das falsche Bild... da bin ich ja schon gross und sitze bei  meinem heutigen Mami auf der Schoss... Moment, die richtigen Bilder von klein Schoko (war mein erster Name...).

Hier findet ihr die Geschichte von Manu mit vielen Bildern von mir und meinen Geschwistern: http://www.finikas.de/manuunddiewelpen.html

Nach etwa einem Monat zogen wir bei Steffi und Marita ein. Mittlerweile haben wir die Augen offen, trinken und fressen selbstständig und sind sehr aktiv. Nach einem weiteren Monat hiess es für mich Abschied nehmen und aufbrechen in ein neues Leben. In Athen übergab mich die Brigitte meinem neuen Mami... mehr dazu ein andermal.



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